Guten Tag,
der zukünftige Finanzierungsbedarf in der Pflegeversicherung dürfte deutlich steigen, selbst mit einem ausgeklügelten Effizienz-Programm. Für mich stellt sich die Frage ob innerhalb des Systems die Beiträge für die KGV-Mitglieder beherrschbar bleiben werden.
Nachdem was ich so hörte könnte sogar drohen dass der Abschluß einer privaten Pflegezusatzversicherung staatlich angekurbelt werden muss
um die Kosten in den Griff zu bekommen.
Gibt es zur Lösung dieses wichtigen Zukunftproblems schon tragfähige Zukunftskonzepte ?! In den Medien suche ich so etwas bisher vergeblich.
Pflegekasse : Kostenexplosion bis 2030
Moderatoren: Czauderna, Karsten
@Helmes: Nicht die Pflegeversicherung hat den steigenden Finanzierungsbedarf sondern die Menschen, die pflegebedürftig sind oder einen pflegebedürftigen Angehörigen haben. Der Gesetzgeber hat die Leistungen aus der PV ja weitestgehend festgeschrieben. Nur: Damit kommt keiner finanziell hin weil die Pflegeindustrie ja derart hohe Eigenanteile verlangt in D. Die Auswege sind ja bekannt aus Funk & Fernsehen: Verlagerung alter Menschen in's Ausland. Ein Armutszeugnis für die PV, kein Vorwurf für die Angehörigen.
Schade, dass von den vielen Millionen im PV-System nur so wenig bei denjenigen ankommt, die die Pflege durchführen.
Der Abschluss einer privaten PV wird so oder so schon staatlich angekurbelt über die sog. Pflege-Bahr-Tarife. Ähnlich wie seinerzeit die Riester-Rente. Ob es einen ähnlichen Run auf den Pflege-Bahr geben wird und danach das Sterben desjenigen wie bei der Riester-Rente, das muss man sehen.
Schade, dass von den vielen Millionen im PV-System nur so wenig bei denjenigen ankommt, die die Pflege durchführen.
Der Abschluss einer privaten PV wird so oder so schon staatlich angekurbelt über die sog. Pflege-Bahr-Tarife. Ähnlich wie seinerzeit die Riester-Rente. Ob es einen ähnlichen Run auf den Pflege-Bahr geben wird und danach das Sterben desjenigen wie bei der Riester-Rente, das muss man sehen.